Die Kunden ständig im Blick: Ein Jahr WA-KA​

Was zeichnet die Walter – Kammann Kreditversicherungsmakler GmbH aus? Wie ist es, das Gründungsjahr ausgerechnet während einer Pandemie zu erleben? Und würden wir –Jens Kammann und Heiko Walter – diesen Schritt noch einmal wagen? Die berühmten ersten zwölf Monate nach Gründung liegen hinter uns, das Weihnachtsfest vor uns. Genügend Gründe, innezuhalten und uns einigen Fragen zu stellen.

Herr Walter, Herr Kammann: Herzlichen Glückwunsch, das erste Jahr im selbstgegründeten Unternehmen liegt nun hinter Ihnen – und das im absoluten Ausnahmejahr 2020. Wie lautet Ihr Resümee?

Heiko Walter: Alles richtig gemacht! Natürlich verzögert die Corona-Pandemie das von uns anvisierte Wachstum, denn wir waren und sind im Tagesgeschäft voll gefordert. Die bestehenden Kundenmandate hatten aber Vorrang – und unsere Kunden waren dankbar, dass wir uns hundertprozentig um sie gekümmert haben und die Akquise weiterer Mandate erst einmal aufgeschoben haben.

Jens Kammann: Es stimmt uns aber sehr glücklich, dass wir auch ohne nennenswerte Akquise – allein durch das Empfehlungsgeschäft – neue Mandanten gewinnen konnten. Das beweist uns, dass unsere Unternehmensphilosophie bereits Früchte trägt. So haben wir uns das vorgestellt.

Sie sprechen es an: Wo positionieren Sie sich mit der WAKA? Makler für Kreditversicherungen, Factoring, Bürgschaften und Vertrauensschadenversicherungen gibt es bereits einige.

Heiko Walter: Unser Fokus liegt auf kundenorientierter, proaktiver Beratung. Dies ist naturgemäß eine zeitaufwendige Aufgabe. Aber wir stellen uns personell so auf, dass wir dies zuverlässig erfüllen können. Ein Beispiel aus den vergangenen Monaten: Die Pandemie hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig die Nähe zu unseren Mandanten ist. In vielen Telefonaten und E-Mails erinnerten wir an Vertragspflichten, die im Corona-geprägten Alltag aus dem Fokus zu geraten drohten, und konnten so beitragen, den Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten. Dies betrifft insbesondere die meldepflichtigen, bonitätsrelevanten Informationen.

Jens Kammann: Wir kommunizieren fortlaufend mit unseren Mandanten und den Versicherern. Unsere Kunden schätzen unseren Einsatz sehr, wie uns immer wieder zugetragen wird. Sie profitieren davon, dass wir sie ständig im Blick haben. Dies bestärkt uns, künftig auch intensiver zum Forderungsmanagement allgemein zu beraten.

Heiko Walter: Basis unserer Arbeit ist, unseren Kunden grundsätzlich zwei Ansprechpartner an die Seite zu stellen. Nicht nur theoretisch: Wir betreuen gemeinsam, im vier-Augen-Prinzip. Damit gewährleisten wir einerseits umfassende Beratung, andererseits eine hohe Erreichbarkeit.

Vier-Augen-Prinzip: Basis und tägliche Praxis der WA-KA Kreditversicherungsmakler GmbH

Gehen wir noch einmal rund ein Jahr zurück: Was hat Sie dazu bewogen, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Jens Kammann: Wir haben uns Gestaltungsfreiraum gewünscht. Das Ziel, eine eigene Philosophie selbst umsetzen, hat sich zunächst über mehrere Jahre entwickelt. Im vergangenen Jahr war es dann soweit gereift, dass wir den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollten.

Heiko Walter: Etwas Eigenes aufzubauen, nach unseren Ideen und Vorstellungen: Danach haben wir gestrebt. Beide hatten wir bereits viele Jahre Erfahrung in der Branche gesammelt, nun sind wir auch frei in unseren Entscheidungen. Hinzu kommt, dass wir gerne in die Zukunft investieren – unser Know-how, unsere Zeit und unser Geld. Wie sich jetzt schon zeigt, haben wir den richtigen Weg eingeschlagen.

Stichwort Zukunft: Welche Herausforderungen sehen Sie für das Jahr 2021, worauf möchten Sie Ihre Kunden aktuell vorbereiten?

Heiko Walter: Ein drängendes Problem sehen wir im Wegfall des Schutzschirms für die Kreditversicherungen – auch wenn die Frist nun auf Ende Juni 2021 verlängert wurde. Hier gibt es viel zu tun, schließlich müssen die Limite auch über diesen Zeitpunkt hinaus gesichert sein. Unsere Kunden brauchen zudem schon weit vorher Planungssicherheit, soweit sich diese in einem Pandemie-Jahr herstellen lässt.

Jens Kammann: Viele der Maßnahmen und Begebenheiten des Jahres 2020 sind erklärungsbedürftig, bei einigen Unternehmen und Branchen muss für Sicherheit gesorgt werden. Mit den Erfahrungen der Pandemie müssen nun etliche Verträge neu justiert werden.

Heiko Walter: Gerade Unternehmen der Risikobranchen Stahl, Automobil und Textil sowie deren Zulieferer stehen weiter unter Druck. Im Prinzip müssen aber alle Branchen ihre Hausaufgaben machen. Ein Blick auf die bestehende Kundenliste gibt häufig genug Aufschluss darüber, wo das Risiko steckt.

Welchen Kurs verfolgt die WA-KA in den nächsten Jahren?

Heiko Walter: Ich sehe uns mittelfristig unter den Top 10 der deutschen Warenkreditversicherungsmakler, oberste Priorität legen wir daher momentan auf den personellen Ausbau, damit wir unseren hohen Anspruch an Kundenorientierung erfüllen können. Besonders freut es uns, dass wir seit einigen Monaten mit Sibel Halis bereits eine kompetente und engagierte Unterstützung gefunden haben. Unser Team soll nun Jahr für Jahr wachsen, aktuell suchen wir für das Frühjahr 2021 weitere Verstärkung.

Jens Kammann: Nicht nur die eigene Erwartung an uns ist hoch, auch die der Versicherer an die WA-KA. Euler Hermes listet uns trotz frischer Gründung bereits als Premium Broker – ein Beleg für unsere gute Arbeit.

Die WAKA GmbH wurde im Herbst 2019 von Heiko Walter und Jens Kammann in Aachen gegründet. Lesen Sie hier mehr.

Über Heiko Walter

Knapp zwei Jahrzehnte in der Branche: Mit der soliden Grundlage einer kaufmännischen Ausbildung und einem berufsbegleitenden Studium zum Betriebswirt kann Heiko Walter nicht nur mit Fachwissen punkten, sondern auch die praktische Erfahrung aus vielen Jahren in der Kreditversicherungswirtschaft und Auskunftei beisteuern. Und wenn er gerade nicht mit Kunden telefoniert oder Limite erfragt? Dann sitzt der dreifache Familienvater in seiner Ente, auf dem Weg zum nächsten Wanderziel in der Eifel.

Über Jens Kammann

Jens Kammann fand seine Leidenschaft ebenfalls sehr früh: An einer der ältesten und renommiertesten Hochschulen Deutschlands, der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, studierte er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Steuern, Bank- und Kreditwirtschaft sowie Geldpolitik. Mit diesem Wissen ausgestattet berät er seit mehr als zwei Jahrzehnten zahlreiche Unternehmen aller Branchen zu Kreditversicherungen, Bürgschaften und anderen Aspekten und Produkten der Unternehmensfinanzierung und -absicherung. Seine Freizeit verbringt der Bergische Jung am liebsten mit seiner Familie und Freunden. Im Sommer wie im Winter zieht es in regelmäßig in die Berge.

Das Interview führte Corina Pahrmann, freie Journalistin.

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